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Gewerbeverein ist „20 Jahre“

Adolf Max, Maria Wolf und Josef Feldhaus wurden als Ehrenmitglieder von Norbert Theis, Erster Vorsitzender, geehrt.
Norbert Theis, Josef Feldhaus, Peter Bergmann und Frank Reich waren 1990 die Gründungsmitglieder des Gewerbevereins in Pfaffen-Schwabenheim – heute ist der Verein 20 Jahre und blickt auf eine Erfolgsgeschichte zurück. „Der Verein vertritt die Selbständigen im Ort und lockt neue Betriebe an“, so Ortsbürgermeister Hans-Peter Haas.
Gefeiert wurde der runde Geburtstag im Dorfgemeinschaftshaus. Rund 250 Gäste – darunter Verbandsbürgermeister Peter Frey, die Bürgermeister aus Badenheim und Frei-Laubersheim sowie Friseur-Obermeister und Kreishandwerksmeister Jürgen Günster - waren der Einladung gefolgt und feierten mit den aktuell 38 Mitgliedern bis tief in die Nacht. Mit kulinarischen Leckereien und schmackhaften Weinen von Winzern aus dem Ort, verwöhnte der örtliche Kulturverein die Gäste. Für die musikalische Unterhaltung hatte Norbert Theis gesorgt. Er engagierte die aus Bad Kreuznach stammende Big-Band „Soundexpress“, die mit klassischem und modernem Big-Band-Sound das Publikum zum Tanzen animierte. Ein besonderes Highlight war das Duo „Rock & Rosen“. Der weibliche Teil davon, Sabine Schossig-Roevenich, bot ein bestechend gutes Kabarett – der Gitarrist, Oliver Schneiß, begleitete sie bei den gesanglichen Passagen stimmungsvoll. Ein Entertainment aus Kabarett und Musik – individuell, feingeistig, spritzig und humorvoll zugleich. Beide boten Unterhaltung auf höchstem Niveau und waren ständig in Interaktion mit dem Publikum.
„Der Erlös der Veranstaltung wird der Gemeinde für einen gemeinnützigen Zweck zur Verfügung gestellt“, unterstrich der Erste Vorsitzende, Norbert Theis, schon vor dem Event.
Aktuell haben sich 40 Betriebe mit rund 500 Beschäftigten angesiedelt, die dem Ort beachtliche Einkünfte in Form von Gewerbesteuer bescheren. Für 2010 geht Bürgermeister Hans-Peter Haas von rund 72.000,- Euro aus.
Das Gewerbegebiet hat auch überregional einen guten Namen – dies auch wegen des Engagements des Vorsitzenden in der Regionalinitiative „Milder Westen“. „Ich bekomme zwei, drei Anrufe pro Woche von Maklern und vor allem interessierten Gewerbetreibenden, die sich ansiedeln wollen“ betont Theis. Besonders mittlere und kleinere Betriebe fragen nach.
Gerne hätte die Gemeinde mehr Betriebe vor Ort – aber sie hat keine eigenen Flächen mehr. Die insgesamt 18 Hektar Freifläche ist in Privatbesitz und wegen der Parzellengrößen schwer zu vermarkten. Manche Grundstücke sind 100 Meter lang und 25 Meter breit. „Wir sollten im Gespräch mit den Landbesitzern eine Bodenordnung angehen“, schlägt Haas vor. Angesichts des niedrigen Quadratmeterpreises von nur 30 Euro für den bereits erschlossenen Grund, sollten danach die Grundstücke schnell vergriffen sein.